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<meta name="description" Content="Werder Bremen fasste jüngst zwar neuen Mut mit einem 2:0 gegen Union Berlin, anders als noch 2022/23 aber sind die Hanseaten mittlerweile auswärts viel schwächer als daheim. Mehr noch: Sie haben keinen einzigen Punkt eingesammelt! , ">
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<pre>Bevor die Niedersachsen die über weite Strecken ausgeglichen vor sich hinplätschernde Partie in den letzten Minuten entschlossen für sich entschieden, hatte sich nämlich eher die Hertha für den Führungstreffer beworben; bei den gelegentlichen schnellen Gegenstößen wurden zu Beginn der zweiten Hälfte sowohl Weiser als auch Ibisevic im Strafraum der Wölfe elfmeterreif zu Fall gebracht.  <p> Obwohl die Körpersprache diesmal deutlich besser war und die Mannschaft beim ersten Nackenschlag diesmal nicht in ihre Einzelteile zerfiel, sollte der Punktgewinn nicht über andere Unzulänglichkeiten hinwegtäuschen.  <p>  Werder Bremen fasste jüngst zwar neuen Mut mit einem 2:0 gegen Union Berlin, anders als noch 2022/23 aber sind die Hanseaten mittlerweile auswärts viel schwächer als daheim. Mehr noch: Sie haben keinen einzigen Punkt eingesammelt! <p> Das weiß auch Kapitän Matthias Lehmann, den der FC-Auftritt in Ingolstadt bisweilen an die Zustände „bei einer Kneipenrauferei“ erinnerte. <p>  Schließlich lagen diese in den letzten sieben direkten Vergleichen nie nach 45 Minuten zurück — und nahmen gleich in vier dieser sieben Duelle einen 1:0-Vorsprung in die Pause mit.  </pre>


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<pre>Herthas Davie Selke in Aktion. (Â© Jan Kuppert / dpa / picturedesk.com)  <p> Klare Siege hatten ebenfalls Seltenheitswert. So konnte der Favorit aus dem Ruhrpott in den jüngsten sechs Aufeinandertreffen mit dem Team aus der Karnevalsstadt nie mit mehr als zwei Toren Unterschied gewinnen, was auch diesmal für eine enge Angelegenheit sprechen könnte. Das Hinspiel ging zwar mit 3:0 an die Borussen, blieb aber auch unter fünf Toren. Bis zur 59. Minute stand es 0:0.  <p>  „Eine Minute, in der wir Fehler gemacht haben, hat gereicht, damit wir das Spiel verlieren“, so ein frustrierter Michael Frontzeck nach der 0:2-Niederlage gegen Augsburg, das damit seinerseits den ersten Saisonsieg feiern konnte. <p> Dass Bremen im Abstiegskampf dennoch vergleichsweise gut dasteht, ist somit großteils der Offensive zu verdanken. Diese ist mit Kruse, Fin Bartels, Serge Gnabry und Claudio Pizarro hochkarätig besetzt und bisher die Überlebensgarantie für die Hanseaten. <p>  Freiburg reist ungeschlagen aus den letzten vier Pflicht-Auswärtsspielen an und konnte zuletzt drei Ausflüge in Folge siegreich gestalten. Allerdings haben sie sechs ihrer sieben Bundesliga-Spiele gegen Teams aus den Top 5 verloren (1S). Der einzige Sieg gelang ausgerechnet beim 4:1 gegen den kommenden Gegner Union Berlin. Da die Breisgauer besser drauf sind, nehmen sie zumindest einen Punkt aus Berlin mit.  </pre> 


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<pre> Etwas maßlos mutete jenes 0:4 an der Weser schon allein deshalb ab, weil das bis dahin darbende Werder seinen Tor-Saldo innerhalb von nur 90 Minuten kurzerhand verdoppelte — für ihre vorherigen vier Treffer hatten die Grün-Weißen noch volle elf Spieltage gebraucht.  <p> Sollten die „Wölfe“ in Hamburg etwa mit 0:1 verlieren und Augsburg in Hoffenheim, das noch um Platz 3 kämpft, mit 0:3 oder höher, dann müssten die Fuggerstädter in die Relegation. Und Wolfsburg wäre wie der HSV gerettet.  <p>  In dieser Hinsicht sieht es beim FCA ganz anders aus. Der Punkt gegen S04 war der einzige Punktgewinn in den jüngsten fünf Partien. <p>  Erst einmal gelte es jedoch einzig und allein, die Weichen für eine erfolgreiche Rückrunde zu stellen. Hierbei setzt das Trainerteam weniger auf Ausdauerläufe und Krafttraining, als auf laufintensive Übungsformen im spielerischen Bereich. <p>  Damit liegen die Hamburger nach vier Spieltagen auf Rang 8. Dennoch: Deutlich besser als vor einem Jahr — damals hingen sie im Tabellenkeller fest.  </pre>


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<pre> Dieses bis zum Limit ausgereizte Risiko droht die Rheinländer nach unserer Vermutung letztlich aber direkt in den endgültigen Untergang zu führen: Die Wettfreunde gehen davon aus, dass die Hertha die Gunst eines endlich einmal mitspielenden Besuchers für die eigenen Zwecke zu nutzen weiß.  <p> Mit meinen Kombinationswetten versuche ich jedoch einige aus meiner Sicht realistische Möglichkeiten aufzuzeigen und mit der frisch aus dem Winterschlaf erwachten Bundesliga-Vorfreude attraktive Quoten anzuvisieren.   <p> Vielleicht muss sich Manager Heidel somit schon bald eingestehen, auf Anhieb ganz einfach zu viel gewollt zu haben: Der großflächige Einbau der neuen Spieler droht schließlich Zeit zu kosten, die man auf lange Sicht nicht einmal dem mit großem Hallo begrüßtem Heldt-Nachfolger zugestehen dürfte. <p>  Eine solch „statistische Erfolgsgarantie“ weist namentlich die Doppelte Chance auf die Berliner Hertha im Heimspiel gegen Augsburg aus:  <p> Hatte die Eintracht kurz nach dem Jahreswechsel noch den zur Teilnahme an der Champions League berechtigenden dritten Tabellenplatz erklommen, wäre der mittlerweile zugewiesene siebte Rang nicht einmal mehr für den direkten Sprung in die Europa League gut.  </pre>


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<pre> Am Samstagabend (18:30 Uhr) hat Hertha BSC an seiner geschichtsträchtigen Heimstätte Borussia Mönchengladbach zu Gast. Nach einer längeren Durststrecke hat die Alte Dame wieder in die Erfolgsspur gefunden und will dort auch bleiben. Die „Fohlen“ sind relativ dicht an den Europapokalplätzen dran.  <p> Da drei der letzten fünf Saison-Heimspiele verloren gingen, waren diesbezüglich allerdings bereits im Frühjahr unverkennbare Abnutzungserscheinungen auszumachen, die trotz der zwischenzeitlich genossenen Sommerpause offenbar auch in der Gegenwart noch nicht restlos überwunden sind.  <p>  Der Start in die Rückrunde verlief für die Rothosen alles andere als nach Wunsch. Der HSV musste sich auswärts beim FC Augsburg mit 0:1 geschlagen geben und verlor im Abstiegskampf weiter an Boden. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun ein Zähler. <p>  Die zwei Treffer beim 2:3 in Mainz am vergangenen Spieltag beendeten zwar die fünf Spiele andauernde Torflaute, brachten am Ende wieder keinen Punkt.  <p> Hinsichtlich des Verbleibs in der Bundesliga kann sich das Team von Stefan Ruthenbeck somit nur noch auf das in solchen Fällen gern bemühte Prinzip Hoffnung berufen — immerhin hatte sich in der Vergangenheit auch schon so manch anderer Klub aus einer ähnlichen Umklammerung befreit.  </pre>


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